Erst verstehen, dann rechnen
Online wetten verstehen: Quoten, Lizenz, Bonus und Vergleich im Detail
Diese Seite nimmt eine einzelne Wette auseinander: wie aus Einsatz und Quote eine mögliche Auszahlung wird, welcher Teil davon Gewinn ist und was die Abzüge damit machen. Die Werte im Rechenband gehören Ihnen.
02 Quote
Was eine Quote bei Online Wetten wirklich aussagt
Eine Quote von 2,50 sind zwei Aussagen in einer Zahl. Mit dem Einsatz multipliziert ergibt sie die mögliche Auszahlung von 25,00 €, also den Betrag, der bei einem Treffer insgesamt zurückkommt.
Quoten umrechnen und Marge sehen
Ausführlich erklärt
Eine Quote von 2,50 sind zwei Aussagen in einer Zahl. Mit dem Einsatz multipliziert ergibt sie die mögliche Auszahlung von 25,00 €, also den Betrag, der bei einem Treffer insgesamt zurückkommt. Als Kehrwert gelesen ergibt dieselbe Quote 40 %: die Wahrscheinlichkeit, die der Anbieter eingepreist hat. Beide Zahlen stecken in derselben Ziffernfolge, und beide bewegen sich, sobald Sie am Regler drehen.
Addiert man die impliziten Wahrscheinlichkeiten aller möglichen Ausgänge einer Partie, kommt mehr als 100 % heraus. Dieser Überhang ist die Marge des Anbieters, und genau an dieser Stelle unterscheiden sich zwei Wettscheine auf dasselbe Ereignis. Wer bei gleicher Einschätzung die höhere Quote nimmt, erhält für denselben Einsatz die höhere Auszahlung, ohne dass sich am Spiel etwas geändert hätte. Ein Quotenvergleich ist deshalb keine Geschmacksfrage, sondern eine Subtraktion.
Drehen Sie die Quote nach unten, und die implizite Wahrscheinlichkeit steigt schneller, als die Auszahlung fällt. Bei klaren Favoriten bleibt deshalb kaum Spielraum: Die Quote behauptet dann, der Ausgang sei fast schon entschieden. Ob das zutrifft, entscheidet nicht die Quote, sondern die Partie.
Bei Online Wetten steht diese Zahl selten lange still. Verletzungsmeldungen, Wettvolumen und die Quoten der Konkurrenz verschieben sie im Laufe eines Tages, und ein Wettschein friert nur den Wert des Moments ein, in dem er abgeschlossen wurde. Wer später auf dieselbe Partie schaut, sieht deshalb oft eine andere Quote und damit eine andere implizite Wahrscheinlichkeit für dasselbe Ereignis.
40 % ist die Erwartung, die im Preis der Wette steckt, nicht die gemessene Wahrscheinlichkeit des Ereignisses. In dieser Zahl sitzt die Marge des Anbieters mit drin, und sie verschiebt sich mit jeder Quotenanpassung, ohne dass ein einziger Ball gespielt wurde.
Kehrwert der Quote1 ÷ 2,50 = 40 %
Einsatz mal Quote10,00 € × 2,50 = 25,00 €
Auszahlung, nicht Gewinn10,00 € Einsatz + 15,00 € Gewinn
Implizite Wahrscheinlichkeit 1 ÷ 2,50
40 %
Eingepreist, nicht gemessen
Mögliche Auszahlung 10,00 € × 2,50
25,00 €
Einsatz 10,00 € + Gewinn 15,00 €
03 Wettart
Was ein Wettschein tatsächlich abdeckt
Die Quote allein sagt noch nicht, wofür sie gilt. Erst die Wettart legt fest, welche Ergebnisse als Treffer zählen und welche nicht, und dieselbe Partie lässt sich auf sehr unterschiedliche Weise abdecken.
1X2
Gedeckt ist ein Ausgang von drei: Heimsieg FC Nordstadt, Unentschieden oder Auswärtssieg SV Lindenau. Jedes andere Ergebnis lässt die Wette verlieren, auch ein knappes.
Doppelte Chance
Im Beispiel steht die Variante 1X: Gedeckt sind Heimsieg FC Nordstadt und Unentschieden, verloren ist die Wette allein beim Auswärtssieg von SV Lindenau. Zwei von drei Ausgängen zählen als Treffer.
Über/Unter
Über 2,5 Tore gewinnt ab dem dritten Treffer der Partie, Unter 2,5 Tore bei null, einem oder zwei Toren. Weil eine halbe Linie nicht erreicht werden kann, gibt es hier keinen unentschiedenen Ausgang und keine Rückgabe des Einsatzes.
Handicap
Gedeckt ist damit nur ein Heimsieg mit mindestens zwei Toren Unterschied. Gewinnt FC Nordstadt mit einem Tor Unterschied, endet die korrigierte Partie unentschieden und die Wette auf den Heimsieg ist verloren; das europäische Handicap kennt drei Ausgänge und keine Rückgabe.
Ausführlich erklärt
Die Quote allein sagt noch nicht, wofür sie gilt. Erst die Wettart legt fest, welche Ergebnisse als Treffer zählen und welche nicht, und dieselbe Partie lässt sich auf sehr unterschiedliche Weise abdecken. Die folgenden vier Märkte beziehen sich alle auf eine einzige Beispielbegegnung, damit der Unterschied sichtbar bleibt: Je mehr Ausgänge eine Wette einschließt, desto niedriger fällt ihre Quote aus. Das ist kein Nachteil und kein Vorteil, sondern derselbe Zusammenhang aus der vorherigen Szene, nur von der anderen Seite betrachtet.
1X2. Die Dreiwegwette setzt auf genau einen von drei Ausgängen nach regulärer Spielzeit. Sie ist die schmalste der vier Varianten und trägt deshalb die höchste Quote.
Doppelte Chance. Die Doppelte Chance fasst zwei der drei Ausgänge zu einem Treffer zusammen. Der Preis dafür ist eine niedrigere Quote, denn die Wette schließt mehr Ergebnisse ein.
Über/Unter. Über/Unter blendet aus, wer gewinnt, und zählt nur die Tore beider Mannschaften zusammen. Die Linie steht bei 2,5 Toren, also bewusst auf einem halben Tor.
Handicap. Das Handicap korrigiert das Ergebnis, bevor abgerechnet wird. Im Beispiel gilt das europäische Handicap −1 auf FC Nordstadt, die Heimmannschaft startet also rechnerisch mit einem Tor Rückstand.
FC Nordstadt – SV Lindenau
Beispielpartie eines Liga-Spieltags, gewertet nach 90 Minuten plus Nachspielzeit – ohne Verlängerung und Elfmeterschießen.
- Wette gewinnt
- Wette verliert
- Einsatz zurück
04 System
Von drei Selektionen zur Systemwette 2/3
Wichtig ist dabei nur eine Frage, und die stellt das Band gleich mehrfach: Wovon geht der Einsatz ab, und worauf bezieht sich die Quote?
Selektionen
Stellen Sie jede Selektion auf getroffen oder verloren. Die Kombinationen und die Rechnung darunter aktualisieren sich sofort.
Gewonnene Kombinationen
1 von 3
- Gewonnene Kombinationen
- 1 von 3
- Auszahlung aus allen Kombinationen
- 11,20 €
- Ergebnis gegenüber dem Gesamteinsatz
- −0,80 €
Eine gewonnene Kombination ist noch kein Gewinn.
Ausführlich erklärt
Eine Kombiwette verbindet mehrere Selektionen zu einem einzigen Wettschein: Alle müssen aufgehen, sonst ist der ganze Schein verloren. Eine Systemwette geht anders vor. Sie bildet aus denselben Selektionen mehrere kleinere Kombinationen und verteilt den Einsatz darauf, sodass ein Fehlschlag nicht zwangsläufig alles mitnimmt. Das kostet Quote, denn drei kleine Kombinationen zahlen weniger als eine große. Was dabei genau passiert, lässt sich am Beispiel eines Systems 2/3 nachrechnen, indem Sie einzelne Selektionen auf getroffen oder verloren stellen. Wichtig ist dabei nur eine Frage, und die stellt das Band gleich mehrfach: Wovon geht der Einsatz ab, und worauf bezieht sich die Quote?
Ein System 2/3 bildet aus drei Selektionen alle Zweierkombinationen, also AB, AC und BC. Der Gesamteinsatz von 12,00 € verteilt sich gleichmäßig auf diese drei Wettscheine, das sind 4,00 € je Kombination. Eine Kombination zählt nur als Treffer, wenn beide enthaltenen Selektionen aufgehen: Bei zwei richtigen Selektionen gewinnt deshalb genau eine der drei, bei allen drei richtigen gewinnen alle drei. Aus den getroffenen Kombinationen ergibt sich die Auszahlung von 11,20 €, und aus der Differenz zum Gesamteinsatz das Ergebnis von −0,80 €.
Eine gewonnene Kombination ist noch kein Gewinn. Solange die Auszahlung unter dem Gesamteinsatz liegt, steht unter dem Strich ein Verlust, selbst wenn auf dem Schein eine Zeile als getroffen markiert ist. Genau das ist die häufigste Fehllesung bei Systemwetten: Die grüne Zeile fällt auf, die beiden bezahlten Kombinationen daneben nicht.
05 Abzüge
Was nach den Abzügen übrig bleibt
Bis hierher war die Rechnung reine Arithmetik. Jetzt kommt eine Größe dazu, die nicht im Wettschein steht, sondern in einem Gesetz und in den Bedingungen des Anbieters.
Eingesetzter Betrag
10,00 €
Mögliche Auszahlung bei Gewinn
25,00 €
Abzug nach dem gewählten Beispielmodell
−0,50 €
Betrag nach Abzug
23,74 €
Effektiver Einsatz = Einsatz ÷ (1 + Satz) · Auszahlung = effektiver Einsatz × Quote · Abzug = Einsatz − effektiver Einsatz
Bedingung im Beispiel erfüllt: Quote 2,50 liegt bei mindestens 2,00 – kein Abzug.Bedingung nicht erfüllt: Quote 2,50 liegt unter 2,00 – es greift Beispielmodell B.
Effektiver Einsatz = Einsatz ÷ (1 + Satz) · Auszahlung = effektiver Einsatz × Quote · Abzug = Einsatz − effektiver EinsatzAuszahlung = Einsatz × Quote × (1 − Satz) · Abzug = Einsatz × Quote × SatzAuszahlung = Einsatz × Quote · Abzug = 0Quote ≥ 2,00 → Auszahlung = Einsatz × Quote · sonst → Auszahlung = Einsatz × Quote × (1 − Satz)Auszahlung ist nicht Gewinn: Von 23,74 € nach Abzug bleiben gegenüber dem Einsatz +13,74 €.
Gesetzlicher Steuersatz: 5,3 % auf den um die Steuer gekürzten Wetteinsatz (§ 18 i. V. m. § 17 Abs. 1 RennwLottG); wirtschaftlich rund 5,03 % des gezahlten Einsatzes.
Ausführlich erklärt
Bis hierher war die Rechnung reine Arithmetik. Jetzt kommt eine Größe dazu, die nicht im Wettschein steht, sondern in einem Gesetz und in den Bedingungen des Anbieters. Das Band teilt sich dafür in vier beschriftete Lagen auf, damit sichtbar bleibt, worauf sich ein Abzug jeweils bezieht: auf den Einsatz oder auf die Auszahlung. Dieser Unterschied klingt klein und verschiebt das Ergebnis deutlich. Für Online Wetten heißt das: Zwei Anbieter können dieselbe Quote anbieten und trotzdem ein unterschiedliches Ergebnis übrig lassen, weil sie den Abzug an verschiedenen Stellen der Rechnung ansetzen.
Der gesetzliche Steuersatz und der Betrag, den ein Anbieter seinen Kunden berechnet, sind zwei verschiedene Dinge. Für Sportwetten sieht das Rennwett- und Lotteriegesetz eine Steuer von 5,3 % auf den Wetteinsatz vor; Steuerschuldner ist dabei der Veranstalter der Wette, nicht die Person, die sie abschließt. Wie dieser Betrag beim Kunden ankommt, entscheidet jeder Anbieter selbst: Manche tragen ihn vollständig, andere ziehen ihn vom Einsatz oder von der Auszahlung ab, wieder andere senken die Quote entsprechend. Eine Regel, die für jeden Wettschein gleich gilt, gibt es deshalb nicht, und jede Rechnung, die so etwas behauptet, geht an den Bedingungen vorbei.
Das Band rechnet mit klar benannten Beispielmodellen. Jedes Modell zeigt seine Formel und die Annahme, auf der es beruht; das gewählte Modell steht als Beispielmodell A – Wettsteuer auf den Einsatz, herausgerechnet über der Rechnung, der Abzug als 0,50 € und das Ergebnis als 23,74 €. Welches Modell für einen konkreten Wettschein gilt, steht in den Bedingungen des Anbieters und gehört dort nachgelesen, bevor der erste Einsatz eingegeben wird.
06 Ergebnis
Die Rechnung, Zeile für Zeile
Aus einem Einsatz von 10,00 € und der Quote 2,50 entsteht eine mögliche Auszahlung von 25,00 €. Davon geht der Abzug von 0,50 € ab, und es bleibt 23,74 €.
- QuotenrechnerQuote, Wahrscheinlichkeit und Marge für jede Zahl umrechnen.
- MethodikWie diese Seite rechnet und woher jede Angabe stammt.
- Anbieter prüfenErlaubnis auf der Whitelist der GGL in fünf Schritten nachsehen.
Wie wird das berechnet?
Die mögliche Auszahlung ist Einsatz mal Quote. Der reine Gewinn ist die Auszahlung minus Einsatz, also nur der Teil, der über den eingesetzten Betrag hinausgeht. Die implizite Wahrscheinlichkeit ist eins geteilt durch die Quote, in Prozent gelesen. Der Abzug folgt der Formel des gewählten Beispielmodells und bezieht sich je nach Modell auf den Einsatz oder auf die Auszahlung; das Ergebnis ist die Auszahlung minus Abzug minus Einsatz.
Beispielrechnung · Modell A
| Einsatz | 10,00 € |
|---|---|
| Quote | 2,50 |
| Mögliche Auszahlung | 25,00 € |
| Abzug nach Modell | − 0,50 € |
| Betrag nach Abzug | 23,74 € |
| Gegenüber dem Einsatz | +13,74 € |
Wettanbieter mit deutscher Lizenz auf der GGL-Whitelist prüfen
- 01
Den genauen Namen des Anbieters im Impressum der Wettseite nachlesen. Marke und Firmenname fallen häufig auseinander, und gesucht wird nach dem Firmennamen.
- 02
Die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder öffnen und dort nach diesem Namen suchen, nicht nach dem Werbeauftritt.
- 03
Prüfen, für welche Art von Angebot die Erlaubnis gilt. Sportwetten, virtuelle Automatenspiele und Online-Poker sind getrennte Erlaubnisse, und eine davon deckt die anderen nicht mit ab.
- 04
Im Erlaubnisbereich der Wettseite nachsehen, ob die Pflichtangaben auffindbar sind: das monatliche Einzahlungslimit, der Hinweis auf die Sperrdatei und die Anbieterkennung.
- 05
Steht der Anbieter nicht auf der Liste, gibt es für dieses Angebot in Deutschland keine Erlaubnis. Eine Lizenz aus einem anderen Land ersetzt sie nicht, auch wenn sie auf der Startseite abgebildet ist.
Maßgeblich ist allein die Whitelist der GGL. Sie ist öffentlich, wird von der Behörde selbst geführt und ändert sich, sobald Erlaubnisse erteilt, geändert oder zurückgenommen werden. Wer heute wissen will, ob ein Anbieter eine Erlaubnis hat, schaut deshalb dort nach und nicht in eine Übersicht auf einer Vergleichsseite. Eine solche Übersicht kann Wochen alt sein; die Behördenliste ist es nie. Ein Wettanbieter mit deutscher Lizenz taucht dort mit Firmennamen, Erlaubnisart und Stand des Eintrags auf, und mehr braucht diese Prüfung nicht. Whitelist der GGL
Wie diese Seite rechnet
Alle Zahlen auf dieser Seite entstehen aus zwei Eingaben und einer offen gezeigten Formel. Es gibt keine Punktzahl, keine Sterne und keine Note für einen Anbieter, weil eine Note die Rechnung nicht besser macht und niemand nachprüfen kann, wie sie zustande kommt. Was sich nachvollziehen lässt, steht als Formel da. Was von den Bedingungen eines einzelnen Anbieters abhängt, steht als benanntes Beispielmodell da und ist als Beispiel gekennzeichnet.
Rechtliche Angaben verweisen auf ihre Quelle: die Steuer auf Wetteinsätze auf das Rennwett- und Lotteriegesetz, die Erlaubnis eines Anbieters auf die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder, das anbieterübergreifende Einzahlungslimit auf LUGAS und die Möglichkeit der Selbstsperre auf OASIS. Diese Quellen sind einsehbar, und sie ändern sich ohne Rücksicht darauf, was auf einer Website steht.
Die Beispielpartien tragen erfundene Vereinsnamen, und das ist Absicht. Eine echte Begegnung würde die Rechnung mit Erwartungen aufladen, die nichts zur Arithmetik beitragen, und wäre nach dem Abpfiff ohnehin veraltet. Die Zahlen dagegen bleiben nachrechenbar: Einsatz mal Quote, Kehrwert der Quote, Einsatz geteilt auf Kombinationen. Jeder dieser Schritte lässt sich mit einem Taschenrechner nachvollziehen, ohne dieser Seite etwas glauben zu müssen.
Quoten, Limits und Bonusbedingungen bewegen sich täglich. Eine Übersicht, die behauptet, an einem bestimmten Tag alles überprüft zu haben, ist am Tag darauf schon ungenau, und niemand merkt es. Diese Seite beschreibt deshalb Rechenwege statt Momentaufnahmen: Ein Rechenweg gilt auch morgen noch, eine Quote von gestern nicht. Verbindlich bleiben in jedem Fall die Angaben auf der Seite des Anbieters.
Der Schwerpunkt liegt auf der Rechnung vor dem Anpfiff. Ein Online Wetten Vergleich beginnt hier deshalb bei Quote, Marge und Abzug und nicht beim Werbeversprechen, und ein Bonus taucht nur mit seiner gesetzlichen Obergrenze auf. Wettformen, die erst während eines laufenden Spiels angeboten werden, gehören nicht zum Umfang dieser Seite.
Online Wetten Vergleich: Anbieter mit deutscher Erlaubnis
Der folgende Block nennt Anbieter, die auf der Whitelist der GGL stehen, und zu jedem nur Angaben, die sich überprüfen lassen. Eine Rangfolge steht bewusst nicht dabei, denn die Position in einer Liste sagt über eine Quote nichts aus. Wer die Rechenwege der vorherigen Szenen kennt, kann eine Quote selbst einordnen und braucht dafür kein Urteil von außen. Was in der Tabelle steht, ist deshalb nüchtern: die erlaubte Internetseite, der Erlaubnisinhaber und das Datum der ersten Erlaubnis; die gesetzliche Bonusgrenze und das Einzahlungslimit gelten für alle Einträge gleich und stehen deshalb unter der Tabelle. Alles, was darüber hinausgeht, steht beim Anbieter selbst und ändert sich dort auch häufiger, als eine Tabelle es nachhalten kann.
| Internetseite | Erlaubnisinhaber | Erlaubt seit |
|---|---|---|
| 888sport.de | 888 Germany Limited | 30.06.2021 |
| admiralbet.de | Greentube Betting Malta Limited | 09.10.2020 |
| bet-at-home.de | Bet-at-home.com Internet Limited | 02.11.2020 |
| bet365.de | Hillside (Europe) ENC | 09.10.2020 |
| betano.de | Betkick Sportsbetting Limited | 19.02.2021 |
| betway.de | Betway Limited | 09.03.2021 |
| bpremium.de | Ladbrokes (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
| bwin.de | bwin (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
Für jeden Eintrag dieser Liste gelten dieselben gesetzlichen Grenzen: ein Bonus von höchstens 100 € pro Spieler und Jahr und ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit von 1.000 € im Monat.
Die Angaben stammen von den Anbietern selbst und aus der Whitelist der GGL und können sich jederzeit ändern. Ein Bonus ist in Deutschland auf höchstens 100 € pro Spieler und Jahr begrenzt; die zugehörigen Bedingungen stehen beim jeweiligen Anbieter. Maßgeblich sind immer die Angaben des Anbieters und die Behördenliste, nicht diese Übersicht.
Einstiege in die einzelnen Sportarten
- FußballwettenTorlinien, Handicaps und Quoten im Ligabetrieb
- TenniswettenSatz- und Spielmärkte ohne Unentschieden
- BasketballwettenPunktelinien und Handicaps bei hohen Ergebnissen
- EishockeywettenDrei Ausgänge, Verlängerung und Torlinien
- HandballwettenGroße Handicaps, weil viele Tore fallen
- DartswettenLegs, Sets und Handicaps im Modus erklärt
- BoxwettenRundenmärkte und Ausgänge nach Wertung
- Formel-1-WettenPodium, Duelle und Ausfälle als Märkte
Verantwortungsbewusst wetten
Eine Wette bleibt ein Geschäft mit dem Zufall, und keine Rechnung auf dieser Seite ändert etwas daran. Gerade deshalb lohnt der Rechenweg: Wer sieht, dass eine Quote aus der Einschätzung des Anbieters plus Marge entsteht, erkennt auch, dass ein System mit mehr Kombinationen kein Schutz gegen Verluste ist. Wenn Einsätze Geld oder Zeit kosten, die nicht dafür vorgesehen waren, hilft die Selbstsperre über OASIS; sie greift bei allen erlaubten Anbietern gleichzeitig. Die telefonische Beratung zur Glücksspielsucht ist kostenlos und anonym; von einem Anbieter hängt sie nicht ab.
18+. Glücksspiel kann süchtig machen - Hilfe finden Sie auf https://www.bioeg.de/
Anonyme & kostenlose BIÖG-Telefonberatung zur Glücksspielsucht: 0800 1 37 27 00
Häufige Fragen zu Quoten, Steuer und Bonus
Wie rechnet man eine Quote in eine Wahrscheinlichkeit um?
Teilen Sie eins durch die Quote und lesen Sie das Ergebnis als Prozentwert. Das Ergebnis heißt implizite Wahrscheinlichkeit, weil es die Erwartung beschreibt, die im Preis der Wette steckt. Es ist nicht die gemessene Wahrscheinlichkeit des Ereignisses, denn die Marge des Anbieters ist darin enthalten.
Warum ist die Auszahlung nicht der Gewinn?
Die Auszahlung enthält Ihren Einsatz. Sie ist Einsatz mal Quote und damit der volle Betrag, der bei einem Treffer zurückkommt. Der reine Gewinn ist das, was darüber hinausgeht, also Auszahlung minus Einsatz. Wer beide Zahlen verwechselt, überschätzt jeden Wettschein.
Wie funktioniert eine Systemwette 2/3?
Aus drei Selektionen werden alle Zweierkombinationen gebildet, also AB, AC und BC, und der Gesamteinsatz verteilt sich gleichmäßig auf diese drei Wettscheine. Jede Kombination gewinnt nur, wenn beide enthaltenen Selektionen aufgehen. Bei zwei richtigen Selektionen zahlt deshalb genau eine der drei Kombinationen, die anderen beiden sind verloren.
Was unterscheidet eine Kombiwette von einer Systemwette?
Bei der Kombiwette liegt der gesamte Einsatz auf einem Schein, auf dem jede Selektion aufgehen muss. Die Systemwette zerlegt dieselben Selektionen in mehrere kleinere Kombinationen und verteilt den Einsatz darauf. Sie überlebt damit einen Fehlschlag, zahlt bei vollem Erfolg aber weniger aus als die einzelne große Kombination.
Wie hoch ist die Wettsteuer und wer schuldet sie?
Für Sportwetten schreibt das Rennwett- und Lotteriegesetz eine Steuer von 5,3 % auf den Wetteinsatz vor. Steuerschuldner ist der Veranstalter der Wette, also der Anbieter, und nicht die Person, die wettet. Ob und wie ein Anbieter diesen Betrag an seine Kunden weitergibt, steht in seinen Bedingungen und fällt von Haus zu Haus unterschiedlich aus.
Muss man Gewinne aus Sportwetten in der Steuererklärung angeben?
Für private Wettende fällt auf den Gewinn selbst keine Einkommensteuer an, weil solche Gewinne keiner der Einkunftsarten des Einkommensteuergesetzes zugeordnet sind. Besteuert wird nicht der Gewinn, sondern der Wetteinsatz, und zwar beim Anbieter. Anders liegt der Fall bei gewerblicher Tätigkeit; darüber entscheidet das Finanzamt im Einzelfall.
Was deckt die Doppelte Chance ab?
Die Doppelte Chance fasst zwei der drei möglichen Ausgänge zu einem Treffer zusammen. In der Variante 1X gewinnt die Wette bei einem Heimsieg und bei einem Unentschieden und verliert nur beim Auswärtssieg. Weil zwei Ausgänge gedeckt sind, liegt die Quote unter der einer Dreiwegwette auf denselben Heimsieg.
Wie funktioniert ein europäisches Handicap von minus einem Tor?
Das Ergebnis wird vor der Abrechnung um ein Tor zu Lasten der gesetzten Mannschaft korrigiert. Eine Wette auf den Heimsieg mit europäischem Handicap −1 gewinnt daher nur bei zwei oder mehr Toren Unterschied. Gewinnt die Heimmannschaft mit genau einem Tor, endet die korrigierte Partie unentschieden und die Wette ist verloren; eine Rückgabe des Einsatzes gibt es bei dieser Variante nicht.
Was bedeutet Über/Unter 2,5 Tore?
Gezählt werden alle Tore beider Mannschaften in der regulären Spielzeit, unabhängig davon, wer gewinnt. Über 2,5 Tore gewinnt ab dem dritten Treffer, Unter 2,5 Tore gewinnt, solange höchstens zwei Tore fallen. Die halbe Linie schließt einen unentschiedenen Ausgang der Wette aus, deshalb wird kein Einsatz zurückgegeben.
Woran erkennt man einen Wettanbieter mit deutscher Lizenz?
Ein Wettanbieter mit deutscher Lizenz steht mit seinem Firmennamen auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Suchen Sie dort nach dem Namen aus dem Impressum, nicht nach der Marke aus der Werbung. Fehlt der Eintrag, liegt für dieses Angebot in Deutschland keine Erlaubnis vor, auch wenn eine ausländische Lizenz abgebildet ist.
Was ist die OASIS-Spielersperrdatei?
OASIS ist das zentrale Sperrsystem für Glücksspiel in Deutschland. Wer sich dort einträgt, wird bei allen erlaubten Anbietern gesperrt, und die Abfrage der Datei ist für die Anbieter verpflichtend. Die Eintragung ist auf eigenen Antrag möglich und lässt sich nicht durch einen Kontowechsel umgehen.
Wofür ist LUGAS zuständig?
LUGAS ist das übergreifende Datenbanksystem, über das die erlaubten Anbieter Einsätze und Guthaben abgleichen. Darüber wird auch das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 € durchgesetzt, und zwar anbieterübergreifend. Ein einzelner Anbieter kann dieses Limit nicht anheben, und mehrere Konten erhöhen es nicht.
Wie hoch darf ein Bonus in Deutschland sein?
Ein Bonus ist auf höchstens 100 € pro Spieler und Jahr begrenzt. Zusätzlich darf ein Bonus höchstens 10 % des Einsatzes einer Wette abdecken. Die genauen Bedingungen, etwa Umsatzvorgaben und Fristen, legt jeder Anbieter selbst fest und veröffentlicht sie in seinen Bonusbedingungen.
Warum unterscheiden sich die Quoten für dieselbe Partie?
Jeder Anbieter schätzt das Ereignis selbst ein und rechnet seine Marge in die Quote hinein. Aus beidem entsteht ein Preis, und Preise fallen unterschiedlich aus. Genau deshalb lohnt ein Online Wetten Vergleich auf Quotenebene: Dieselbe Einschätzung bringt bei der höheren Quote eine höhere Auszahlung, ohne dass sich am Risiko etwas ändert.
Was sagt die Marge über einen Wettschein aus?
Addieren Sie die impliziten Wahrscheinlichkeiten aller Ausgänge einer Partie, so ergibt die Summe mehr als 100 %. Dieser Überhang ist die Marge und beschreibt den Abstand zwischen den angebotenen Quoten und einer fairen Quote. Je größer er ausfällt, desto weniger Auszahlung bleibt bei gleicher Einschätzung übrig.
Warum fehlen auf dieser Seite Wettarten aus dem laufenden Spiel?
Der Schwerpunkt dieser Seite liegt auf der Rechnung, die vor dem Anpfiff feststeht: Einsatz, Quote, Wettart, Abzug. Märkte, die erst während einer Partie angeboten werden, gehören nicht zum Umfang dieser Seite und tauchen deshalb in keiner der Szenen auf. Für die Mechanik von Quote und Abzug macht das keinen Unterschied, denn sie ist in beiden Fällen dieselbe.
